Stützen verkaufsoffene Sonntage existenzgefährdete Einzelhändler?

23. April 2015

Kalmbach und Yabo stellen Anfrage zu verkaufsoffenen Sonntagen.

In der 11. Plenarsitzung des Gemeinderats am 28. April geht es um die Schaffung eines dritten verkaufsoffenen Sonntags im Rahmen des Stadtgeburtstages in Karlsruhe durch eine Satzungsänderung. Die Wählergemeinschaft Gemeinsam für Karlsruhe nimmt diese zum Anlass eine Anfrage zu diesem Tagesordnungspunkt zu stellen. Dabei geht es um den nutzen eines verkaufsoffenen Sonntags vor allem kleiner und mittelständischer Unternehmen der Stadt. „Für die GfK ist der Sonntag ein hohes Gut, der dazu dient andere Akzente zu setzen als an einem normalen Werktag“, kommentiert Stadtrat Kalmbach. So heißt es weiter in der Begründung der Anfrage, dass „verkaufsoffene Sonntage Arbeitnehmer belasten und den gesunden Rhythmus von Arbeit und Ruhe stören. Ein verkaufsoffener Sonntag kann nur eine Rechtfertigung finden, wenn dadurch Händler, die um ihre Existenz ringen, gestützt werden.“ Die Fragen an die Stadtverwaltung beziehen sich auf die Einkünfte, sowie der Vorteil und die Belastung für existenzgefährdeter, mittelständischer Unternehmen von einem verkaufsoffenen Sonntag.

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