Informationsbedürfnis der Bevölkerung zur Kombilösung

6. Mai 2010

Anfrage

  1. Aus welchem Grund sieht sich die KASIG nicht in der Lage Gutachten und Zahlen ihrer Planung nicht oder nur sehr spät offen zu legen?
  2. Ist die KASIG der Meinung, dass die Offenlage von Planungen und Fakten das beste Instrument zur Überzeugung von Menschen für die Kombilösung sind? Wenn nein, warum nicht?
  3. Wie könnte eine offensivere Informationsstrategie aussehen?

Sachverhalt / Begründung:

Auch für mich als Befürworter der Kombilösung ist die Informationspolitik der KASIG nicht immer nachvollziehbar. Initiativen wie „Stoppt das Millionengrab“ profitieren von der Unsicherheit der Bevölkerung aufgrund der dünnen Informationsdichte über Nachfolgekosten, Risiken, etc. Erst sehr spät erfolgte daraufhin Anfang des Jahres eine Imagekampagne anstelle einer Informationskampagne, die gerade kritische Mitbürger noch misstrauischer machte.

In jüngerer Zeit zeigte sich am Beispiel des vom „BUND“ in Auftrag gegebenen Gutachtens, dass die KASIG nur sehr spät und dann mit wenig Details reagiert. Kritiker sind jedoch nur mit Fakten zu überzeugen. Es ist mir deshalb unbegreiflich, dass die KASIG entsprechende Gutachten nicht zur Einsicht frei gibt. Weitere Beispiele ließen sich anführen. So ist es nicht verwunderlich, dass das Projekt nicht zur Ruhe kommt.

Unterzeichnet von:

Friedemann Kalmbach

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