Die Sanierung der Turmbergbahn wird in der Durlacher Bevölkerung weiter diskutiert, denn zur Umsetzung bleibt vieles unbeantwortet. Die Fraktion der Freien Wähler und der Wählergruppe FÜR Karlsruhe hakt deshalb in einer Anfrage an die Stadtverwaltung zu den Bedenken nach, die die Bürgerinnen und Bürger beschäftigen.

Entsprechen beispielsweise die praktische Planung der Toiletten an den Stationen dem angegebenen Bedarf des touristischen Betriebes? “Wenn man die aufgerufenen Zahlen der Fahrgäste mit der Anzahl der Toiletten vergleicht, scheint es hier ein Ungleichgewicht zu geben”, erklärt der Fraktionsvorsitzende Jürgen Wenzel. Wenzel vertritt die Durlacher Bürgerinnen und Bürger auch im Ortschaftsrat Durlach.

Auch kamen einige Fragen über das neue Verkehrskonzept und wie man die Kreuzung Bergbahn-/Posselt-/Turmbergstraße in Zukunft mit dem Auto queren kann. So heißt es in einer Frage, ob die geplante Fahrrad-Unterführung in einem anschaulichen Modell für die Bürgerinnen und Bürger abgebildet werden kann, um die zukünftige Turmbergbahn nochmals anschaulich zu machen.

Zusätzlich bedarf es Transparenz über das Sicherheitskonzept und zur Prävention von Unfällen der Turmbergbahn. Ist man auf Notsituationen und eine mögliche Evakuierung aus der entsprechenden Höhe vorbereitet, und wenn ja wie? “Hier müssen wir frühzeitig darüber sprechen, wie eventuelle Evakuierungen von statten gehen – die Fluchtwegeplanung im Tunnel der Kombilösung hat ja nun zu unserem Bedauern offenbart, dass diese in den Tunnelröhre nicht Rollstuhlgerecht sind – das müssen wir vermeiden!”, mahnt Petra Lorenz, Stadträtin und Mitglied im Bereit für Menschen mit Behinderung.

„Wir wollen da Klarheit schaffen. Es gibt keinen Grund, bei so einem Bauprojekt intransparent zu sein. Die Sanierung interessiert die Menschen und sie sollten umfassend informiert werden, denn es geht dabei auch wieder um viel Geld“, meint Stadtrat Jürgen Wenzel.

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