Karlsruhe (FÜR Karlsruhe) – Die Gemeinderatsgruppierung FÜR Karlsruhe bringt mit einem Ergänzungsantrag die Idee von Spiel- und Sportgeräten verteilt auf die Karlsruher Innenstadt, sogenannten Spielinseln, auf die Tagesordnung des Gemeinderats am 17. Juli. Der Vorschlag findet über die Fraktionsgrenzen hinweg Anklang und wird direkt in den nächsten Ausschuss zur weiteren Besprechung verwiesen.

„Das ist eine Idee, die wir schon in anderen Städten beobachten konnten, und die uns die letzten Jahre immer wieder ein Anliegen war“, erklärt Stadtrat Friedemann Kalmbach, „ich freue mich über die breite, positive Resonanz aus dem Gremium und freue mich über die Unterstützung“. Ziel sei die Schaffung einer lebenswerten Innenstadt für alle Generationen. Auch die Stadtverwaltung begrüßt den Ergänzungsantrag in ihrer Stellungname: “Die Gestaltung des öffentlichen Raumes mit einer hohen Aufenthaltsqualität für alle Altersgruppen ist auch aus Sicht der Verwaltung sehr zu unterstützen. So kann der Freiraum in der Innenstadt mit Wasserspielen und Bewegungsflächen Anreize mit besonderer Qualität zum Aufenthalt bieten.“

Der ursprüngliche Antrag wurde von der KULT-Fraktion eingebracht und sah einen Spielplatz für die Innenstadt vor, wurde aber von der Verwaltung auf Grund von fehlenden Flächen abgelehnt. Die Schaffung von vielen kleinen Spielstationen und Geräten über das Innenstadtgebiet verteilt bietet somit eine deutliche Alternative. „Dadurch entstehen durchaus neue Wege von Station zu Station für Kinder und Jugendliche, oder auch Sportbegeisterte, die einfach die Innenstadt über solche Spielinseln erkunden können“, resümiert Stadtrat Eduardo Mossuto von FÜR Karlsruhe.  Wie die endgültige Gestaltung aussehen könnte, klärt nun der Planungsausschuss in einem weiteren Schritt.