FÜR Karlsruhe setzt sich für den Erhalt der Garnisonskirche in Knielingen ein

15. Mai 2026

Die Garnisonskirche in Knielingen stellt nicht nur ein architektonisches Erbe dar, sondern ist auch ein bedeutendes Symbol für die Identität der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger. Trotz der Herausforderungen, die mit der Sanierung des schadstoffbelasteten Gebäudes verbunden sind, bleibt die Wählergemeinschaft FÜR Karlsruhe fest entschlossen, einen Weg zu finden, um dieses historische Wahrzeichen zu erhalten.

Die bisherigen Versuche, Investoren für die Sanierung der Garnisonskirche zu gewinnen, sind gescheitert, während die Denkmalbehörden einen Abriss ablehnen. In dieser Situation hat die Fraktion FDP / Freie Wähler den Vorschlag gemacht, die Kirche abzureißen. FÜR Karlsruhe hingegen sieht in der Garnisonskirche ein zentrales Element der städtebaulichen Ästhetik und der kulturellen Identität Knielingens. Der Vorschlag von FÜR Karlsruhe ist daher, die Kirche nicht nur abzureißen, sondern sie auch originalgetreu wieder aufzubauen, um die historische Substanz und das Stadtbild zu bewahren.

Stadtrat Friedemann Kalmbach von FÜR Karlsruhe erklärt: „Wir setzen uns dafür ein, dass die Kirche auch in Zukunft dem Stadtbild Knielingens erhalten bleibt und zur Nutzung bereitsteht. Um dies zu erreichen, sehen wir es als besten Weg an, die Kirche abzureißen und neu aufzubauen. Immerhin ist die Garnisonskirche Teil der städtebaulichen Identität und damit auch Teil der Knielinger Identität.“ Dieser Ansatz zielt darauf ab, den Stillstand zu überwinden und gleichzeitig behutsam mit dem Erbe umzugehen.

Ein Beschluss im Gemeinderat sieht vor, dass die städtische Volkswohnung ein Gutachten von unabhängigen Fachleuten erstellen lässt. Dieses Gutachten soll klären, ob eine Sanierung des bestehenden Gebäudes wirtschaftlich und gesundheitlich vertretbar ist oder ob ein originalgetreuer Neubau die bessere Lösung darstellt. FÜR Karlsruhe fordert zudem ein verbindliches Nutzungs- und Gestaltungskonzept, um das historische Aussehen der Kirche dauerhaft zu sichern, ohne zusätzliche Kosten für den städtischen Haushalt zu verursachen.

Für den Fall, dass der Wiederaufbau im Gemeinderat keine Mehrheit findet, hat FÜR Karlsruhe einen Kompromiss in Aussicht gestellt. Sollte die Kirche abgerissen werden, sollen bei der Neugestaltung des Geländes sichtbare Erinnerungen an das historische Gebäude bewahrt bleiben. Ideen wie eine markante turmartige Gestaltung oder eine Informationsstelle zur Geschichte des Ortes stehen zur Diskussion. Die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess ist FÜR Karlsruhe ein wichtiges Anliegen, um die Gemeinschaft aktiv in die Planungen einzubeziehen.

FÜR Karlsruhe bleibt optimistisch und setzt sich weiterhin dafür ein, die Garnisonskirche zu erhalten und damit ein Stück Knielinger Geschichte und Identität zu bewahren.

Lese den Artikel “FÜR Karlsruhe will historische Garnisonskirche in Knielingen erhalten ” auf der Website der FÜR Karlsruhe im Gemeinderat Karlsruhe.

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