Die Wählergemeinschaft FÜR Karlsruhe sieht mit großer Sorge der geplanten Ausdünnung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) entgegen. Diese Entscheidung betrifft nicht nur die Mobilität der Bürger, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf die Lebensqualität in unserer Stadt.
In einer Zeit, in der der ÖPNV häufig als umweltfreundliche Alternative zum Individualverkehr propagiert wird, ist die Einsparung ein Einschnitt. Die Reduzierung von Fahrzeiten und -häufigkeit stellt eine Abkehr von unserem Ziel dar, den ÖPNV attraktiver und zugänglicher für alle Karlsruherinnen und Karlsruher zu gestalten.
Der öffentliche Nahverkehr ist das Rückgrat der urbanen Mobilität — vor allem wenn viele Bürger auf Bus und Bahn angewiesen sind, um zur Arbeit, zu Freizeitaktivitäten oder zu kulturellen Veranstaltungen zu gelangen. Eine Ausdünnung des Angebots kann dazu führen, dass Menschen weniger häufig den ÖPNV nutzen und stattdessen auf das Auto umsteigen.
Die aktuelle finanzielle Schieflage hatte zur Konsequenz, dass auch im ÖPNV Abstriche gemacht werden müssen.
FÜR Karlsruhe steht für ein starkes und nachhaltiges Verkehrssystem, das den Herausforderungen unserer Zeit gerecht wird.